Zum Fest der Nächstenliebe liegen wieder Handys und iPads zu Tausenden unter Deutschlands Tannenbäumen. Und das ist gut so - schließlich freut sich jeder über ein schönes Geschenk.

Was übrigens auch für die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt gilt. Nur, dass es dort nicht um teuren Schmuck oder neue Technik geht. Eine Ziege oder Kuh ist in Afrika begehrter. Denn weltweit hungern mittlerweile eine Milliarde Menschen. Sie freuen sich über die Unterstützung der vielfältigen Spendenaktionen hierzulande - etwa von den kirchlichen Hilfswerken "Adveniat" und "Brot für die Welt", die am Wochenende starteten. Auch in der Lausitz gehen dafür zu Weihnachten die Klingelbeutel durch die Bankreihen der Gottesdienste, auch in unserer Region stehen Menschen mit Sammeldosen dafür vor den Supermärkten. Ihr Engagement hat es verdient, belohnt zu werden: Wer 230 Euro für seine Weihnachtsgeschenke ausgeben kann, dem steht es auch gut zu Gesicht, einige Euro für die Hungernden zu spenden.