Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen war davon ausgegangen, dass nach der Satzung des Wasserversorgungsverbandes eine Teilbefreiung auf Antrag erteilt werden müsse, wenn sie für den Beklagten wirtschaftlich zumutbar sei. An diese Auslegung des Landesrechts war das Bundesverwaltungsgericht gebunden. Der Beklagte machte im Revisionsverfahren geltend, dass nach der Trinkwasserverordnung nur Trinkwasser zum Wäschewaschen benutzt werden dürfe. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision des Beklagten zurückgewiesen. dpa/mb