Es müsse geklärt werden, ob für Christen im Irak die Gefahr einer landesweiten Gruppenverfolgung besteht.
Die Klägerin war 1997 als Asylberechtigte anerkannt worden. Nach dem Sturz Saddam Husseins wurde die Asylanerkennung widerrufen.Die Ausländerbehörde begründete ihre Entscheidung damit, dass die ehemalige irakische Staatsmacht keine Herrschaftsgewalt mehr habe und somit keine Gefahr mehr für die Klägerin darstelle. Dagegen wehrte sich die Frau. (dpa/mb)