Demnach muss der Mediziner 75 Tagessätze à 330 Euro wegen Vorteilsannahme zahlen, weil er sich 2008 von einer Firma zur "Potsdamer Schlössernacht" einladen ließ. Ein KVBB-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern, ob die Verurteilung Auswirkungen auf das Amt hat. Auch der Ärztechef kommentiere das Verfahren nicht, hieß es. Vor Gericht hatte der 61-Jährige eingeräumt, dass er sich 2008 auf Kosten einer Computerfirma einladen ließ.

Laut Staatsanwaltschaft wollte sich das Unternehmen so die weitere Zusammenarbeit mit KVBB sichern. Aus Sicht des Ärztechefs handelte es sich um einen Pflichttermin, bei dem er die KVBB repräsentierte.