Die Demonstranten stellten am Rand des Tagebaus gelbe Kreuze auf, um dem Abbau symbolisch Einhalt zu gebieten, wie die Organisatoren berichteten.

Kohlegegner wehren sich seit Jahren gegen die Erweiterung des südbrandenburgischen Tagebaus Welzow-Süd. Dazu müssten rund 800 Menschen aus Welzow und Proschim umgesiedelt werden. Das lehnen die Proschimer ab.

Zu Veranstaltungen und Gesprächen seien pro Tag zwischen 100 und 200 Leute ins Klimacamp gekommen, sagte ein Sprecher. Zum Programm gehörten auch Konzerte und Filmvorführungen. Das Camp wird jährlich von verschiedenen Organisationen veranstaltet.