Da sind Flügelkämpfe schnell passé.
Seine Kür zum Spitzenkandidaten könnte auch ein Modell für die zerstrittene PDS auf Bundesebene sein, wenn sie im Abstiegskampf noch eine Chance haben will. Nur, dass dort die Personen fehlen. Statt als ewiger Nörgler dazustehen, dokumentiert die PDS mit der Aufstellung eines Ministerpräsidenten-Kandidaten ihre Bereitschaft zur Regierungsverantwortung. Insofern ist der Schritt zwar logisch, aber auch nur kosmetischer Natur.
Die Chancen auf einen Einzug in die Staatskanzlei in knapp 500 Tagen gehen gegen Null. Nicht nur, weil die CDU über eine sichere Mehrheit verfügt. Zugleich ist die SPD zu einer rot-roten Koalition in Dresden nicht bereit. Und wenn der Sinkflug der Partei anhält, wird dies auch Porsch Stimmen kosten.