Parallel wurden acht weitere Brände auf Wald- und Ödland bekämpft, teilte die Kreisverwaltung mit. "Wir stoßen an unsere Grenzen", sagte Kreisbrandmeister Gerd Heine. Landesweit gilt inzwischen die höchste Waldbrandgefahr.

Besonders heikel war der Einsatz in Radeland. Dort, wo im Zweiten Weltkrieg im Kessel von Halbe die letzten Schlachten tobten, war die noch immer im Boden liegende Munition teils mit Phosphorköpfen versehen. "Das bekommt man nicht mit Wasser gelöscht", erklärte Heine. Geholfen hätte Sand - doch dafür hätten die Feuerwehrmänner auf das Gelände gemusst. Dies war zu gefährlich. Sie konnten nur von der angrenzenden Siedlung aus mit Wasser auf die Fläche schießen.

Seit Samstag kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen. Auch ein Löschhubschrauber und ein Feuerlöschpanzer hatten diese zunächst nicht endgültig stoppen können. Immer wieder gab es Detonationen.

Am Dienstagnachmittag gab der Brandmeister dann Entwarnung.