In Erinnerung an die Opfer der Bombardierung Dresdens vor 58 Jahren haben am Donnerstag zahlreiche Menschen auf den Friedhöfen der Stadt Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Auf dem Heidefriedhof gedachten unter anderen US-Botschafter Daniel Coats und Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) der Toten. Am steinernen Mahnmal des Friedhofs legten sie Kränze nieder.
Zu der Zeremonie waren auch Friedensaktivisten gekommen, die auf Flugblättern und Transparenten vor einem Krieg gegen den Irak warnten. Außerdem legten Vertreter mehrerer rechtsextremer Parteien wie der NPD Kränze nieder.
In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 kamen bei den Angriffen amerikanischer und britischer Bomber auf Dresden nach Schätzungen etwa 35000 Menschen ums Leben.
Zum Auftakt einer Reihe von Gedenkveranstaltungen startete am Morgen ein Friedenslauf vom Münchner Platz bis zum Heidefriedhof. Um 22 Uhr sollten zu Ehren der Opfer des verheerenden Bombardements die Glocken der Frauenkirche läuten. Die Unterkirche der Frauenkirche hat bis in die frühen Morgenstunden für Andachten geöffnet. Im Kulturpalast und in der Semperoper waren am Abend Konzerte geplant.