Ob tatsächlich gestreikt werde, wolle die Gewerkschaft jeweils am Vortag um 16 Uhr mitteilen. Sollte das Arbeitsgericht Chemnitz das Streikverbot für den Fern- und Güterverkehr aufheben, wollten die Lokführer ihre Arbeitsniederlegungen auch darauf ausdehnen, bekräftigte Schell die Position der GDL.

Schell forderte zudem die Bundesregierung auf, im Tarifkonflikt umgehend zu vermitteln. „Die Bundesregierung kann sich nicht länger aus dem Konflikt heraushalten. Das Land hält das auf Dauer nicht aus. Wir brauchen eine Einigung, und die Regierung muss hier vermitteln. Dazu ist sie verpflichtet“, sagte er. Die GDL hatte zuletzt am Donnerstag mit einem bundesweiten Streik den Nah- und Regionalverkehr teilweise lahm gelegt. Streiks im Güter- und Fernverkehr sind ihr durch eine einstweilige Verfügung zur Zeit verboten.

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