Nach Angaben der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen GmbH (TMGS) wurde mit knapp 4,1 Millionen Gästen ein Plus von 0,6 Prozent und mit rund 11,3 Millionen Übernachtungen ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnet. Die Gründe sieht Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller vor allem im schlechten Mai-Wetter, dem Hochsommer und dem gedämpften Konsumklima. Zudem kommen nach wie vor nur wenige Gäste aus dem Westen Deutschlands.
Zulegen konnten nur Dresden, Chemnitz und das sächsische Elbtal. Im Erzgebirge sank die Besucherzahl um ein Prozent, die Zahl der Übernachtungen wuchs dagegen. Alle anderen Regionen und die Stadt Leipzig mussten Rückgänge hinnehmen. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der ausländischen Gäste um 3,8 Prozent und die der Übernachtungen um 5,4 Prozent. Für den Zuwachs sorgten vor allem Reisende aus Japan, Italien, den USA, den Niederlanden und Österreich. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus EU-Beitrittsländern wie Polen und Ungarn sei rückläufig. (dpa/mh)