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Gabriel will bei Kohle-Abgabe nachbessern

Alleingang seines Staatssekretärs oder Papier mit Rückendeckung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD)? Pläne über Zusatzkosten für ältere Braunkohlekraftwerke sorgen für massiven Protest.
Alleingang seines Staatssekretärs oder Papier mit Rückendeckung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD)? Pläne über Zusatzkosten für ältere Braunkohlekraftwerke sorgen für massiven Protest. FOTO: ZB
Berlin. Nach scharfer Kritik von Union, Gewerkschaften und Stromkonzernen will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Pläne für eine Klimaschutzabgabe für alte Kohlekraftwerke nachbessern. dpa

Wie Gabriels Energie-Staatssekretär Rainer Baake am Freitag in Berlin bekanntgab, soll die Höhe der Abgabe an die tatsächliche Entwicklung der Großhandelsstrompreise gekoppelt werden.

Derzeit werde an einer entsprechenden Tabelle gearbeitet, damit die Betreiber von Kohlekraftwerken in der Lausitz und im Rheinland Planungssicherheit bis 2020 bekämen, sagte Baake. Klar sei aber, dass am Klimaziel von 40 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu 1990 nicht gerüttelt werde.