Fansozialarbeit, intensive Strafverfolgung, bessere Beweissicherung und Zusammenarbeit aller Beteiligten habe dazu beigetragen. Zur Finanzierung von Fanprojekten und vorbeugender Arbeit werden vom Freistaat seit 2008 pro Saison 300 000 Euro bereitgestellt. Hinzu kommen Gelder vom Bund und den Kommunen. Derzeit werden Fanprojekte in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau und Aue unterstützt. Nach Angaben von Landespolizei-Präsident Bernd Merbitz gibt es in Sachsen etwa 1280 bis 1300 zu Gewalt neigende Fans sowie zwischen 355 und 390 Gewalt suchende Fans. Die Gewalt gegen Polizisten bei Spielen in Sachsen "ist ganz nach unten gegangen", sagte Merbitz. Die Drohne zur Aufklärung über Stadien sei fünfmal eingesetzt worden, musste aber nicht für Aufzeichnungen von Krawallen genutzt werden. Im vergangenen Jahr gab es laut Buttolo in Sachsen neun Risikospiele, aber keine nennenswerten Ausschreitungen. "Wir haben eine Beruhigung der Lage, es gab aber durchaus auch Aussetzer bei Auswärtsspielen in anderen Bundesländern." dpa/mb