"Der Förderverein wird versuchen, sich dieser Summe anzunehmen." Dazu beitragen soll die Ausgabe von Stifter-Briefen an Spender, eine Reihe von Freiluft-Inszenierungen vor dem Denkmal und der Verkauf des "Völkerbrots". Große Hoffnungen setzen die Initiatoren in die neu ins Leben gerufene "Edition 2013". Dabei sollen hochkarätig besetzte Theater-Inszenierungen vor der Kulisse des Denkmals Tausende Gäste aus dem In- und Ausland anlocken. Den Auftakt bildet in diesem Jahr eine Aufführung des "Jedermann" am 17. Juli, an der unter anderem Christine Neubauer und Otto Sander mitwirken. Der Vorverkauf wurde am Montag gestartet, 2675 Zuschauer sollen Platz finden. Nach Angaben von Rohrwacher müssen unter anderem die Treppen-Aufgänge, das Wasserbecken und die Grünanlagen in Schuss gebracht werden. Er hofft, dass möglichst viele Maßnahmen noch bis 2013 - dem 200. Jubiläum der Völkerschlacht - in Angriff genommen werden können. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem großen Jubiläum noch Außentreppen baupolizeilich gesperrt sind", sagte Rohrwacher. Zur Sanierung des Denkmals selbst stellt die Stadt Leipzig 9,5 Millionen Euro bereit. Der Förderverein gibt seit Montag auch "Stifter-Briefe" aus. Sie gehen an Privatpersonen oder Firmen, die für die Sanierung spenden - möglichst den Betrag von 2013 Euro. Seit 2007 läuft zudem in Bäckereien der Verkauf des "Völkerbrotes" und seiner kleineren Pendants, der Brötchen "Unser Völki". 20 beziehungsweise drei Cent des Verkaufspreises kommen dem Förderverein zu Gute - bislang 24 000 Euro. dpa/mb