Lediglich an den Mittelschulen gibt es bei den 54 zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen keinen personellen Überhang. Die angehenden Lehrer können erst nach dem Referendariat ihr zweites Staatsexamen ablegen, das sie zur Arbeit in Schulen befähigt.
Vor allem der Studentenrat der TU Dresden hatte die weiterhin bestehende Differenz zwischen den Absolventen des ersten Staatsexamens und den Plätzen im folgenden zweijährigen Referendariat in den meisten Schularten kritisiert. Nun ist morgen im Kultusministerium ein Gespräch mit Studentenvertretern sächsischer Hochschulen geplant. Die Diskussion werde mit dem zuständigen Fachreferat geführt, nicht auf Ministerebene, sagte die stellvertretende Ministeriumssprecherin Manja Israel. (dpa/mb)