Als zweite Voraussetzung benötigen die Sechsklässler ein positives Grundschulgutachten, in dem der Besuch empfohlen wird.
In den drei Fächern dürfen die Schüler im ersten Halbjahreszeugnis der Jahrgangsstufe Sechs eine Notensumme von höchstens sieben erreichen, erklärt Stephan Breiding vom Potsdamer Bildungsministerium, die neue Regelung. Zum Beispiel: Eine Drei in Mathematik sowie eine Zwei in Deutsch und Englisch reichen aus. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, müssen die Schüler für das Gymnasium zugelassen werden. Ist nur eine Bedingung erfüllt, können die Schüler im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe Sechs an einem Probeunterricht teilnehmen. Wo der wie abgehalten wird, sei noch offen, so Breiding.
Das Ministerium sieht mit dem neuen Verfahren den Zugang ans Gymnasium klarer und nachvollziehbarer geregelt. Breiding: „Bislang hatten die Leiter der Gymnasien viel Spielraum, Schüler anzunehmen oder nicht.“ Aufgrund des Schülerschwunds sei die Verführung groß gewesen, die Latte niedrig zu legen. Die Regelung soll den zuletzt schwach angewählten Oberschulen außerdem mehr Schüler bescheren.