| 02:33 Uhr

Für ein milderes Urteil nennt Umweltaktivistin ihren Namen

Cottbus. Eine Braunkohle-Gegnerin, die einen Polizisten verletzte, hat in einem Berufungsverfahren eine mildere Strafe erhalten, weil sie ihren Namen verraten hat – beim ersten Prozess hatte die Frau noch alle Angaben verweigert. Die Jugendkammer des Landgerichts verhängte am Dienstag gegen die 20-Jährige eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je zehn Euro. dpa/roe

Die Richter sind überzeugt, dass sie an Pfingsten im Lausitzer Braunkohlerevier bei Anti-Kohle-Protesten einen Polizisten am Knie verletzte. Das Amtsgericht Cottbus hatte die junge Frau im Juni zu zwei Monaten Haft verurteilt - auch, weil sie seit ihrer Festnahme und im Prozess ihre Personalien verschwiegen hatte.