Fünf Tage vor dem ersten Punktspiel gegen die Moskitos Essen unterlag Weißwasser gestern auf heimischem Eis dem Oberligisten Piranhas Rostock überraschend deutlich mit 0:4. Für die Füchse war es zwar erst die dritte Niederlage im elften Testspiel. Gleichwohl gibt es noch viel Arbeit - auf und vor allem neben der Eisfläche.
Denn es wird weiterhin fieberhaft ein Ersatz für den in der vergangenen Woche aus privaten Gründen in die USA zurückgekehrten Neuzugang Chris Chaput gesucht. Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Es dürfte nicht einfach werden, die Lücke zu schließen, die der Sturmführer der ersten Angriffsreihe hinterlassen hat. "Es sind zwar viele ausländische Spieler auf dem Markt. Aber der Neue muss auch in unser Team passen. Deshalb schauen wir ganz genau hin", betonte Füchse- Manager Ralf Hantschke, der auch schon einige Absagen von Wunschkandidaten hinnehmen musste und deshalb nicht ausschließt, dass der Chaput- Ersatz erst nach dem Saisonstart in Weißwasser eintrifft. "Aber wir haben auch schon jetzt eine sehr gute Mannschaft zusammen", ist Ralf Hantschke überzeugt.
Die Niederlage gegen Rostock war hoffentlich nur ein Ausrutscher. Immerhin hatte Weißwasser zwei Tage zuvor das Duell an der Ostseeküste mit 5:3 gewonnen. Gestern nahmen die Füchse den Drittligisten jedoch offenbar auf die leichte Schulter. Nach vielen vergebenen Chancen der Gastgeber im ersten Drittel nutzte Rostock im zweiten Drittel seine wenigen Möglichkeiten zur überraschenden 3:0-Führung. Die einzige positive Nachricht: Es hat sich kurz vor dem Saisonstart wenigstens kein Spieler verletzt.