Bis dahin sollen die technischen Voraussetzungen für eineÜberleitung geschaffen sein, sagte der Leiter Geotechnik bei derLausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft(LMBV), Gert Gockel, gestern in Senftenberg.
Im Dezember 2002 war ein entsprechenderPlanfeststellungsbeschluss ergangen. Danach darf die Neißezunächst ab einem Durchfluss von 17,6 Kubikmeter Wasser proSekunde angezapft werden. Auf polnischer Seite gibt es aberweiterhin Bedenken gegen eine Wasserentnahme. Anwohnerbefürchten, dass private Brunnen austrocknen. "Nach Gutachten aufdeutscher und polnischer Seite sind keine nachteiligenAuswirkungen zu erwarten", versichert dagegen Gockel. Bereits abApril soll Neiße-Wasser in den früheren sächsischen TagebauBerzdorf fließen. (dpa/sm)