Bereits gestern ging der Gesetzentwurf des Finanzministeriums dem Landtag zu, wo er nächste Woche in erster Lesung beraten werden soll.
Das bislang öffentlich-rechtliche Geldinstitut, das zu 63 Prozent der Sachsen-Finanzgruppe (SFG) und zu 37 Prozent dem Freistaat gehört, soll mit der Umwandlung für potenzielle Investoren attraktiver werden. So hatte sich die Westdeutsche Landesbank (West LB) bereits Ende 2005 eine Option für mindestens 25,1 Prozent gesichert. Mit der Struktur der Aktiengesellschaft könnten attraktive, strategische Partner gewonnen und eine verbessert wirtschaftliche Plattform erreicht werden, heißt es im Gesetzestext. Durch Synergien sollten zudem Bankarbeitsplätze erhalten und ausgebaut werden. Kosten für den Freistaat sollen indes nicht entstehen. Unter den zehn größeren Landesbanken sind bisher nur die West LB, die Landesbank Berlin und die HSH Nordbank Aktiengesellschaften. (Eig. Ber./sh)