Das sind fast zehn Prozent der Gesamtzahl in Deutschland.

Seit 2010 haben Bürgerarbeiter Kommunen, Vereine und Verbände unterstützt; etwa als Helfer in der Kita, im Pflegeheim oder bei der Landschaftspflege. Anliegen des Modells ist es, Menschen, die sehr lange ohne Job waren, mit öffentlicher Förderung wieder ans Arbeitsleben zu gewöhnen und ihnen den Einstieg in eine reguläre Beschäftigung zu erleichtern. Seit dem Start des Projektes sind in Sachsen knapp 5000 Frauen und Männer bis zu drei Jahre als Bürgerarbeiter gefördert worden. Bundesweit waren es 49 460.

N ach den Angaben des Sprechers des Landesarbeitsamtes, Frank Vollgold, sind die Jobcenter darauf eingerichtet, die ehemaligen Bürgerarbeiter wieder zu betreuen, wenn sie keinen sozialversicherungspflichtigen Job gefunden haben. "Wir wissen, dass da noch mal 1000 Leute kommen. Sie werden nicht alleingelassen", sagte er. Für die Betroffenen sei es sehr wichtig, dass sie in der Bürgerarbeit wieder Arbeitserfahrungen sammeln konnten. Für die Finanzierung stellten der Bund und die EU über die Laufzeit des Programms zusammen 1,3 Milliarden zur Verfügung.