Das Spektrum der Ausgewählten reicht vom Chef eines Schalmeienzunft-Vereins über Bürgerinitiativen bis zum Freundeskreis von Schloss Hubertusburg. Mit der Auszeichnung wird in diesem Jahr erstmals auch das Engagement für Demokratie und Toleranz im Sport sowie in der Schule gewürdigt. Der Sächsische Bürgerpreis ist jeweils mit 5000 Euro dotiert. Er wird jährlich gemeinsam vom Freistaat, der Stiftung Frauenkirche und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank ausgelobt. Ziel ist es, Menschen und ihr Eintreten für eine demokratische Gesellschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihre Arbeit zu würdigen.

Die Verleihung findet am heutigen Dienstag in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche statt. Im ersten Jahr gab es insgesamt 23 Vorschläge, 2012 waren es nur 15. So viele Vereine und Personen stehen diesmal allein in der Kategorie gesellschaftlich-soziales Engagement zur Auswahl. Sie streiten für Toleranz, helfen Ausländern, Kindern und Jugendlichen, kümmern sich um Kranke, Behinderte oder Senioren, fördern das Lesen, pflegen Mahnmale oder engagieren sich für eine Schalmeienzunft. In den beiden neuen Kategorien Engagement für Demokratie und Toleranz in Sport und Schule stehen unter anderem Übungsleiter, Trainer und Sportbeauftragte sowie ein Soziokulturelles Zentrum für Frauen zur Auswahl.