Vom Verkaufspreis in Höhe von 59 Euro gehen fünf Euro als Spende an die Fördergesellschaft.
Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hatte seit 1991 mit dem Verkauf von Frauenkirchen-Uhren rund sechs Millionen Euro für den Wiederaufbau des 1945 zerstörten Gotteshauses gesammelt. Bis zur Weihe im Oktober 2005, zu der eine Sonderedition erschien, wurden rund 466 000 Armband- und Taschenuhren verkauft. Die Auflagen waren auf je 25 000 Stück limitiert. Zudem wurden eine Künstleredition, eine Jugend-, eine Gold- sowie eine Taschenuhr herausgegeben. Jede Uhr enthielt im Zifferblatt ein Original-Trümmerstück aus der Ruine. Der Spendenanteil betrug zunächst 20 Mark, später zehn Euro.
Die Zeitmesser sind längst zu Sammlerstücken geworden, für die erste Edition wird ein Vielfaches des ursprünglichen Preises geboten. Die 1726 bis 1743 nach Plänen von George Bähr errichtete Frauenkirche stürzte nach der Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 ein. Der originalgetreue Wiederaufbau seit 1993 kostete insgesamt 179,7 Millionen Euro. Die Baukosten wurden überwiegend durch Spenden aus aller Welt finanziert, die sich auf über 100 Millionen Euro beliefen. (dpa/mb)