Die Länder verständigten sich auch auf mehr Hilfe für einen Teil der Migranten, die unter erbärmlichen Bedingungen in der nordfranzösischen Hafenstadt campieren - vor allem Frauen und Kinder. Die Regierung in London stellt zehn Millionen Euro in zwei Jahren bereit, will damit aber auch die Unterbringung außerhalb von Calais und freiwillige Rückkehrprogramme in die Heimatländer fördern. Die neue Einsatzzentrale am Ärmelkanaltunnel wird von einem britischen und einem französischen Beamten geleitet. Großbritannien stellt zudem Videoüberwachung und Bewegungsmelder zum Schutz des Zugterminals bereit.