„Wir sind mehr als zufrieden mit der Wahl“, sagte der Vorsitzende des Weinbauverbandes, Bernd Kastler, am Wochenende. Auch die neue Majestät habe sich nach der Entscheidung überglücklich gezeigt – und sogar ein paar Freudentränen vergossen.

Bei einer Gala im Zentralgasthof Weinböhla musste sich Spiegelberg gegen vier weitere Bewerberinnen durchsetzen. Um auf dem nationalen Parkett zu bestehen, müssten sich die Kandidatinnen vor allem auch spontan auf unerwartete Situationen einstellen können, erklärte Kastler. Erstmals habe daher ein Turniertänzer die Damen überraschend aufgefordert. Ihr Fachwissen mussten sie unter anderem bei einer Weinprobe beweisen. Neue Weinprinzessinnen wurden Katharina Fritze und Marie Fischer.

Franziska Spiegelberg wurde in Weinböhla geboren. In ihrer Freizeit arbeitet sie auf einem Radebeuler Weingut – dadurch habe sich ihre Begeisterung für den sächsischen Wein noch verstärkt, hieß es.