Die Einnahmen hätten sich seit 2007 von rund 1,2 Millionen Euro auf rund 573 000 Euro im Jahr 2014 mehr als halbiert - analog zu den Besucherzahlen, teilte der Sprecher der Brandenburgischen Spielbanken GmbH, Michael Masch, auf Anfrage mit. Die neun Angestellten sollen künftig die Teams an den beiden anderen Standorten verstärken.

Es gebe eine wachsende Konkurrenz gewerblicher Spielhallen und vom Glücksspiel im Internet. Diese Konkurrenz zeige auch bundesweit Wirkung, sagte Otto Wulferding, Vorsitzender des Deutschen Spielbankenverbandes. "Die Spielhallen dürfen seit 2006 ähnliche Spielgeräte aufstellen wie wir und auch die ständig verfügbaren Angebote im Internet setzen die stationären Spielbanken unter Druck."

In Brandenburg sollen die beiden verbliebenen Spielbanken erhalten bleiben. "Die Standorte in Potsdam und Cottbus zeichnen sich durch bessere wirtschaftliche Kennzahlen und ein besseres Umfeld aus", teilte Masch mit. Zudem seien sie am Markt etabliert. Dies zeigt sich auch in den Abgaben an das Land. Während von der Potsdamer Spielbank seit der Eröffnung 2002 rund 52 Millionen Euro und von der ersten Spielbank in Cottbus seit 1998 gut 35 Millionen Euro an das Land flossen, waren es aus Frankfurt (Oder) seit 2006 nur 2,4 Millio nen Euro.