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| 01:02 Uhr

Frankfurter Chipexperten für AMD

Frankfurt (Oder)/Dresden.. Nach dem Aus für die Frankfurter Chipfabrik prüft der US-Mikroprozessoren-Hersteller AMD in Dresden die Übernahme von Fachkräften aus der Oderstadt.

„Wir haben mit Communicant Kontakt aufgenommen“, sagte AMD-Generalmanager Hans Deppe der „Märkischen Oderzeitung“.
Für das neue Werk in Dresden will AMD 2004 etwa 200 Mitarbeiter einstellen. Darunter könnten auch Leute sein, die im Aufbaustab in Frankfurt (Oder) waren, betonte AMD.
Die Communicant AG wollte die Chipfabrik in Brandenburg bauen und betreiben. Wegen Finanzproblemen kam für das Milliarden-Projekt Ende November das Aus. Derzeit bereitet Communicant die Abwicklung vor. Einem Teil der über 60 Mitarbeiter wurde bereits gekündigt. Ursprünglich sollten 1300 Arbeitsplätze entstehen. AMD hatte im November in Dresden den Grundstein für eine zweite, 2,4 Milliarden Dollar teure Chipfabrik gelegt.
Das zweite Werk des Konzerns mit insgesamt 1000 Arbeitsplätzen soll bis 2006 die Produktion aufnehmen. Nach einem patentierten Fertigungsprinzip werden dort künftige Generationen von Mikroprozessoren hergestellt. Auf dem Gelände entstand 1996 die erste AMD-Chipfabrik, die bislang einzige Fertigungsstätte des Konzerns außerhalb der USA. (dpa/maf)