Er frage sich zudem, wo das zusätzliche Personal herkommen solle, wenn schon beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die geplanten Einstellungen nicht gelängen.

Linken-Fraktionschef Ralf Christoffers lehnte den Vorstoß unter anderem aus humanitären und organisatorischen Gründen ab. Es erscheine unmöglich, auf diesem Wege ordnungsgemäße Verfahren für Tausende Menschen zu gewährleisten, sagte er. Die Grünen sehen Transitzonen, aus denen Asylbewerber noch vor der Einreise zurückgeschickt werden sollten, als verfassungsrechtlich problematisch an.

Aus der märkischen CDU hieß es, es gebe noch viele offene Fragen. Alles, was den täglichen Zuzug jetzt verringere, sei aber zu überlegen und bei Erfolgsaussichten sofort umsetzen, sagte der Brandenburger CDU-Abgeordnete Michael Stübgen.

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland befürwortete die vorgeschlagenen Transitzonen dagegen, weil sie einer Forderung seiner Partei entsprächen. Er glaube zwar nicht, dass damit die ganze Problematik gelöst werde, aber jeder Schritt in die richtige Richtung sei erst mal gut, sagte Gauland.