Der Student und ein Kommilitone riefen die Polizei und rannten danach auf die Straße, um den Steinewerfer und seine Begleiter zur Rede zu stellen. Dort setzten sich die Attacken vor den Augen der Polizei fort. Ein ausländerfeindliches Motiv sei derzeit nicht erkennbar, könne jedoch noch nicht völlig ausgeschlossen werden, hieß es. Die Gruppe verschwand zunächst, kehrte aber beim Eintreffen der Polizei an den Tatort zurück. Der 18-Jährige schwang eine Zaunlatte und hinderte mit seinen Begleitern den Rettungsdienst an seiner Arbeit. Zwischenzeitlich waren mehrere Streifenwagen in Mittweida unterwegs und fahndeten nach der Gruppe. Acht Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren und zwei junge Frauen wurden auf das Polizeirevier gebracht, sind aber wieder auf freiem Fuß. Sie hatten zum überwiegenden Teil Alkohol getrunken. dpa/ta