Sozialministerin Christine Clauß (CDU) mahnte im Vorfeld mehr Sensibilität der Bevölkerung und gemeinschaftliches Engagement an. "Kinderschutz bewegt sich zwischen Öffentlichkeit und privatem Bereich, zwischen staatlicher Kontrolle und individueller Freiheit", sagte sie in Dresden. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe soll die amtierende Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin Dresden, Dr. Christine Erfurt, über Anzeichen von Gewalt sprechen. An anderen Abenden kommen Juristen, Traumaexperten, Psychotherapeuten, Soziologen und Politiker zu Wort, die Auskunft über Symptome häuslicher Gewalt, den Umgang mit Opfern und mögliche Hilfen geben. dpa/mb