25 Nester mit Hautresten der Raupen wurden entfernt.

In den vergangenen Jahren hatte es in dem Waldstück am Stadtrand von Dresden immer wieder Probleme gegeben, im Sommer 2012 waren 15 Mädchen und Jungen aus einem Waldkindergarten betroffen. "Wir kontrollieren das befallene Gebiet seit Mai intensiv und lassen jedes gefundene Nest entfernen", sagte der Leiter des Dresdner Forstbezirkes, Markus Biernath. Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) gilt im Freistaat zwar nicht so sehr als Bedrohung für die Wälder, aber als Gesundheitsrisiko für den Menschen.

Die Raupen des kleinen Falters besitzen sogenannte Brennhaare, die bei direktem Kontakt oder hoher Konzentration in der Luft zu Atembeschwerden, Juckreiz und Entzündungen führen können. Experten rechnen damit, dass sich der Eichenprozessionsspinner bei zunehmender Erwärmung weiter in Deutschland breitmacht.

Bei einer massenhaften Vermehrung bedrohen die Schädlinge auch den Eichenbestand. Die jungen Raupen befinden sich in den Baumkronen und fressen dort im Frühjahr die jungen Blätter weg. dpa/uf