Der Chef des Forstamtes in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster), Hubertus Kraut, sprach sich gegenüber der RUNDSCHAU dafür aus, Laubbäume wie Eiche oder Buche nicht mehr großflächig, sondern nur noch auf optimalen Standorten anzupflanzen. Günter Naumann vom Forstamt Peitz (Spree-Neiße) betonte, er sehe für einige Baumarten auf längere Sicht keine Überlebenschancen, sollten die von Klima-Experten prognostizierten savannenähnlichen Zustände für die Region eintreffen. Brandenburgische Waldökologen sehen zum Waldumbau keine Alternative, weil gemischte Wälder stabiler seien und auch mehr Grundwasser liefern könnten. Angesichts des diesjährigen wärmsten Herbstes seit Beginn der Wetteraufzeichnungen rechnen die Experten für das Jahr 2007 mit erheblichen Schäden an Laubbäumen.
(Eig. Ber./sw)