Es würden deshalb weitere Termine bis ins Jahr 2015 festgelegt, teilte der Vorsitzende Richter Andreas Dielitz am Dienstag mit. Ein Deal ist damit geplatzt. Die Manager bleiben in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Firmeninhaber (41) und dem Geschäftsführer (39) Subventionsbetrug mit einem Schaden von rund 11,1 Millionen Euro zum Nachteil der Investitionsbank Brandenburg (ILB) vor.

Bei einem Geständnis hätten sie den Managern eine mildere Strafe zugesichert. Für den Inhaber stand eine Freiheitsstrafe zwischen vier und sechs Jahren im Raum, für den Geschäftsführer eine Strafe von drei bis fünf Jahren. Doch anders als zunächst signalisiert, wollen die Angeklagten vorerst nicht darauf eingehen, erklärten ihre Verteidiger. Sie sehen erheblichen Aufklärungsbedarf dazu, wie es zu den Zahlungen kam und welche Rolle dabei die ILB spielte.

Ein erster Zeuge dazu, ein Mitarbeiter der Bank, wurde am Dienstag gehört. Seine Vernehmung wird voraussichtlich am Donnerstag fortgesetzt.