Einem der Impulsgeber für den Landschaftswandel nach der Braunkohle in der Lausitz, dem Senftenberger Stadtplaner Wolfgang Joswig, schwebt ein Symbol, ein Leitzeichen vor, das weithin zu sehen sein soll: eine 90 Meter hohe Flutungsfontäne, die selbst von der Autobahn A 13 - nachts angeleuchtet - sichtbar wäre.
"Mir kommt der Fürst Pückler bisher zu kurz bei der IBA", erklärt Joswig seine Intention. "Deshalb wäre es ein pücklerscher Impuls, auf der anderen Seite des Ilse-Sees - auf der Innenkippe des ehemaligen Tagebaus Meuro - ein Kraftwerk der Solarenergie entstehen zu lassen. Natürlich in Form der Urpyramide", erläutert Joswig. Welche Architektur, fragt er, wende sich "so einladend geneigt wie die Pyramide zur Sonne"?
Mit der daraus gewonnenen erneuerbaren Energie könnte aus Joswigs Sicht dann jene weithin erkennbare Flutungsfontäne betrieben werden. Joswig: "Sie wäre das Wassersymbol als Leitzeichen ins Lausitzer Seenland." (Eig. Ber./ta)