Der See in einem ehemaligen Tagebau bei Görlitz werde dann mit Wasser aus der Lausitzer Neiße geflutet, teilte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH gestern mit. Die Flutung soll etwa vier Jahre dauern. Die Kohleförderung war nach rund 50 Jahren 1997 eingestellt worden.
Mit einem Investitionsaufwand von rund 300 Millionen Euro wird der Berzdorfer See zu einem Naherholungszentrum und Segelrevier ausgebaut werden. Er soll einmal rund 300 Millionen Kubikmeter Wasser fassen. Mit einer Fläche von 960 Hektar und einer Wassertiefe von rund 70 Metern wird er damit zu einer der größten sächsischen "Badewannen".
In den vergangenen Wochen liefen die Funktionsproben für die Flutungsanlage, die bereits seit Mai vergangenen Jahres fertig ist. Auf Grund extrem geringer Niederschläge und des niedrigen Pegelstandes musste die Inbetriebnahme verschoben werden. Bis zu zehn Kubikmeter Wasser können je Sekunde in den künftigen See gelangen. (dpa/gb)