Zur Umwidmung der Spenden sei allerdings das Einverständnis der Geldgeber nötig, wozu es Gespräche mit Großspendern gebe, fügte Hauser hinzu.
Der Staatssekretär leitet den sächsischen "Beirat Seebeben", der sich inzwischen auf die Unterstützung von zwei Hilfsprojekten verständigt hat. Zum einen handelt es sich nach Angaben der Diakonie Sachsen um den Wiederaufbau einer Wohnsiedlung im Norden Sri Lankas für 35 durch den Tsunami obdachlos gewordene Familien, der in den nächsten vier Monaten abgeschlossen sein soll.
Zum anderen sollen in der indonesischen Region Banda Aceh mehr als 500 Häuser, Schulen, Geschäfte und Dämme in 16 Ortschaften aufgebaut werden. Dieses Projekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen soll mit Spendengeldern in Höhe von 500 000 Euro finanziert und bis Juni 2006 realisiert werden.
In dem Beirat sind neben der Staatsregierung auch die Hilfsorganisationen Caritas, Diakonie und Deutsches Rotes Kreuz, die kommunalen Spitzenverbände, die Indus trie- und Handelskammern sowie der Verein "Sachsen helfen" vertreten. (ddp/kr)