Er wollte bei strahlendem Sonnenschein ein paar Runden um den Flugplatz drehen, um die Maschine zu checken. Etwa zehn bis 20 Sekunden nach dem Start stürzte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache auf ein Feld. Für den 44-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Die Wetterverhältnisse waren nach Angaben der Flugleitung optimal. „Die Bedingungen haben eigentlich ge-stimmt“, sagte Dieter Kleinert vom Luftsportverein Torgau-Beilrode, der den lokalen Flugplatz speziell für Ultraleichtflugzeuge betreibt. „Ein bisschen Wind hat geweht, aber das ist völlig normal.“ Augenzeugen am Flugplatz hätten den Start nicht verfolgt und gesehen, wie die Maschine abstürzte. Sie hätten nur den Knall eines Aufpralls gehört.
Der Familienvater sei ein „erfahrener Flieger im Vollbesitz aller Lizenzen“ gewesen, sagte Kleinert. Der Pilot sei seit ein paar Jahren Mitglied im Luftsportverein gewesen.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Das Flugzeug ist zur Untersuchung abtransportiert worden. (dpa/ig)