Die Ausrüstung mit der modernen Technik sei eine wesentliche Voraussetzung, um den Verkehrslandeplatz an der deutsch-polnischen Grenze für die Ansiedlung von Firmen interessanter zu machen, sagte Geschäftsführer Rolf Zimmermann. Für die rund 700 000 Euro teure Investition sei die Betreibergesellschaft auf Fördermittel angewiesen. Als Eigenanteil müssten mindestens 20 Prozent der Summe aufgebracht werden. Eine Entwicklungskonzeption habe bestätigt, dass der Rothenburger Flugplatz mit der Installation eines Instrumentenlandesystems erheblich aufgewertet würde, sagte Zimmermann. Die Studie, die morgen in Görlitz vorgestellt wird, sei für die Verkehrslandeplätze in Rothenburg und Görlitz in Auftrag gegeben worden.
Für die Entwicklung des Rothenburger Flugplatzes gab es ursprünglich große Pläne. Das ehemalige Militärgelände sollte zu einem binationalen Flughafen ausgebaut werden. Dafür wurde die 80 Meter breite Rollbahn auf 2500 Metern Länge und 35 Metern Breite erneuert worden, so dass inzwischen auch Flugzeuge vom Typ Airbus A 320 in Rothenburg starten und landen können.
Den Flugplatz nutzen Privatreisende, Geschäftsleute, Sportflieger und Flugschulen. 2001 wurden 14 200 Starts und Landungen in Rothenburg registriert, knapp 4000 weniger als im Jahr zuvor. Für 2002 rechnet Zimmermann mit einer Steigerung auf insgesamt 15 000. (ddp/bra)