Die Fluggesellschaften dürfen dabei auf Sicht und unter der Aschewolke fliegen, erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) nach einer Telefonkonferenz mit den EU-Verkehrsministern. Bisher hätten zehn Airlines Anträge auf kontrollierte Sichtflüge gestellt, die von Radarlotsen unterstützt werden. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit lehnte die Sichtflüge jedoch als "unverantwortlich" ab. Entweder der Luftraum sei sicher oder er sei es nicht. Am heutigen Dienstag werden rund 15 000 gestrandete Urlauber in Deutschland erwartet, die Airlines aus aller Welt holen wollen. Laut Außenministerium sitzen etwa 100 000 deutsche Pauschaltouristen fest. Offiziell waren die deutschen Auslandsflughäfen bis in die Nacht weiter geschlossen. Die EU teilte den Luftraum über Europa in drei Zonen ein: Im ersten Bereich gilt ein absolutes Flugverbot, im zweiten können die Mitgliedsstaaten entscheiden, ob sie Flugzeugen das Abheben erlauben, und im dritten ohne Aschegefahr ist das Fliegen unbegrenzt erlaubt. dpa/ab Seiten 2 & 4