Bei dem Finanzierungskonzept werde es etwa um die monatlichen Mehrkosten gehen. „Da wird es darauf ankommen, die monatlichen Mehrkosten so niedrig wie möglich zu halten“, sagte Kollatz-Ahnen. Das sei der wesentliche Einsparbeitrag, den der Flughafen bringen könne. Es müsse auch geschaut werden, was „an der Wirtschafsfront“ getan werden könne. „Vielleicht gibt es Möglichkeiten, Wirtschaftsentgelte zu stunden.“

Drittens sei zu klären, was die Flughafengesellschaft tun könne, um am Markt Darlehen aufzunehmen. „Und sollte dann ein Rest bleiben, ist zwischen den Gesellschaftern zu diskutieren und auch hier im Parlament zu diskutieren, wie das gegebenenfalls finanziert werden kann“, sagte der Finanzsenator. Sie gingen schrittweise vor. Nach Kritik der Oppositionsfraktionen verteidigte er, die erste Priorität des Senats sei die Inbetriebnahme des Flughafens.