Die derzeitige Regelung ermögliche lediglich einen Anspruch auf Duldung während der Ausbildung. Nötig sei stattdessen ein Aufenthaltsrecht, das eine Aufenthaltserlaubnis für Auszubildende vorsieht, forderten die Flüchtlingsräte aus Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Sachsen in einem gemeinsamen Positionspapier.

Mürbe kritisierte die sogenannte Ausbildungsduldung im Inte grationsgesetz. Diese könne nicht funktionieren, weil sie lediglich die Abschiebung aussetze.

Einige Bundesländer bewerteten aber den politischen Willen zu hohen Abschiebezahlen höher als Integrationsbemühungen und die Notwendigkeit, Fachkräfte zu gewinnen.