Aufgrund der Vorfälle in Nordrhein-Westfalen könne aber nicht auf eine Unzuverlässigkeit der Mitarbeiter in Brandenburg geschlossen werden.

EHC betreibt in Sedlitz und Lauchhammer Flüchtlingsheime. Mit der Bewachung der Einrichtungen hat EHC das Nürnberger Sicherheitsunternehmen SKI beauftragt. Für die Einrichtung in Lauchhammer hat SKI den Wachauftrag wiederum an die Cottbuser Firma Phoenix-Security weitergegeben.

Unlängst war bekannt geworden, dass es Übergriffe von Sicherheitsbediensteten der Organisation auf Flüchtlinge in nordrhein-westfälischen Notunterkünften gegeben haben soll. Inzwischen entzog der dortige Innenminister EHC den Betrieb eines Flüchtlingsheims.

Der Oberspreewald-Lausitz-Kreis hält an der Organisation fest. "Als Auftraggeber hat der Landkreis mit EHC bislang nur positive Erfahrungen gemacht und sieht daher keinen Anlass, das Vertragsverhältnis zu beenden", teilte der Kreis mit.