Geschäftsführer der Betreiberfirma Tamaja, Michael Elias, am Dienstag. Die Bewohner wüssten, dass sie sich bei Problemen sofort an die Betreiber wenden könnten. Flüchtlinge hatten dem rbb geschildert, sie seien von Sicherheitskräften verbal erniedrigt und mit Pfefferspray besprüht worden.

„Das hier ist ein Gefängnis, Ihr seid Gefangene, und Ihr müsst machen, was wir Euch sagen“, habe man ihnen auf arabisch gesagt, berichtete der Sender. Er könne solche Vorfälle nicht ausschließen, sagte Elias. Es sei aber unwahrscheinlich, dass er davon nicht erfahre. „Hier gibt es keine stillen Ecken“, kommentierte der Geschäftsführer. Wenn sich ein Verdacht erhärte, werde dagegen vorgegangen.

Ein Sprecher der Sozialverwaltung kündigte an, die Vorwürfe würden überprüft. „Es ist aber klar: Übergriffe, ob verbal oder anderer Art, werden einfach nicht geduldet“, kündigte er an.

Berichte, ein 20-Jähriger sei von Sicherheitsleuten mit Pfefferspray besprüht worden, wies Elias zurück. Es sei richtig, dass aus einer Gruppe von Bewohnern Pfefferspray gesprüht wurde, nicht aber von Seiten der Security.