" Zudem seien Mehrbelastungen wegen hoher Asylbewerberzahlen noch nicht absehbar. 2014 hatten die Kommunen von erhöhten staatlichen Zuweisungen und günstigen Steuereinnahmen profitiert.

Kritisch sieht der Rechnungshof unter anderem, dass der Personalbestand der Kommunen immer noch höher ist als bei Städten und Gemeinden im Westen. Im Durchschnitt liegt die Pro-Kopf-Verschuldung sächsischer Kommunen bei 767 Euro pro Einwohner. Binus nannte die Einnahmesituation der Städte und Gemeinden im vergangenen Jahr solide. Ein großer Teil der Einnahmen sei aber abhängig von der Wirtschaftskraft und damit grundsätzlich Schwankungen unterworfen. Knapp 28 Prozent der Kommunen sei es nicht gelungen, ihre Steuereinnahmen zu steigern. Binus appellierte an die Zuständigen, die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene zu verbessern. Ein Problem sieht er auch in der Überalterung der Beschäftigten.