Zurzeit werde die Überprüfung auf das vorangegangene Jahr 2010 ausgeweitet. Rückforderungen könnten bis zu fünf Jahre geltend gemacht werden. Dem Blatt zufolge geht es um Nachforderungen im vier- und fünfstelligen Bereich.

Die Sprecherin des Finanzministeriums, Ingrid Mattern, bestätigte auf Anfrage, dass Fahrtenbücher fehlerhaft geführt wurden. Dabei gehe es jedoch um die dienstliche und nicht private Nutzung der Wagen. Aufgrund der unkorrekt geführten Fahrtenbücher könne es steuerrechtlich zu Nachforderungen kommen. Das Ministerium sei derzeit dabei, den Sachverhalt umfassend zu prüfen, sagte Mattern. Die Angelegenheit wird voraussichtlich auch den Haushalts- und Finanzausschuss des Brandenburger Landtages beschäftigen.