Er gehe davon aus, "dass Sachsen fünf oder sechs Wirtschaftsräume hat" und wünsche sich, dass die Sparkassen künftig den Wirtschaftsräumen entsprechen.
Ziel sei es, auch den Wirtschaftsraum Leipzig mit einer Sparkasse zu bedienen. Die gleiche Entwicklung vollziehe sich in Dresden. "Wir werden voraussichtlich zum 1. April eine neue große Sparkasse in Sachsen haben, es wird die größte sein. Dresden wird mit der Sparkasse Elbtal-Westlausitz fusionieren", sagte Metz. Eine öffentlich-rechtliche Bank von dieser Größenordnung habe ein anderes Gewicht, etwa im Kreditgeschäft. Sie könne die Wirtschaft besser bedienen. "Deshalb verspreche ich mir gerade für den Mittelstand von einer am Wirtschaftsraum orientierten Sparkasse sehr viel."
Metz zufolge würden die Sparkassen des Kreises Mittleres Erzgebirge und des Vogtlandkreises noch im ersten Halbjahr dem Modell der Sachsen-Finanzgruppe beitreten. "Ich habe fünf weitere Zusagen für 2004. Wir sind dabei, gemeinsam wieder eine einheitliche Sparkassen-Familie in Sachsen zu gestalten." Im Jahr 2005 dürfte dies laut Metz abgeschlossen sein. (dpa/gb)