Die Veränderungen bei den Kita-Kindern betreffen dagegen vor allem Geringverdiener. Ab dem 1. August 2019 sollen alle Familien mit einem Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro netto von der Krippe bis zum Hort komplett beitragsfrei gestellt werden. "Damit entlasten wir viele Geringverdiener", sagte Bischoff. Von der Neuregelung sind die Eltern von bis zu 70.000 Kindern betroffen. Allerdings gibt die Bundesregierung im „Gute-Kita-Gesetz“ bereits vor, dass Empfänger von Sozialleistungen wie etwa Hartz IV oder Wohngeld ohnehin von Kita-Beiträgen freigestellt sein sollen. „Wir packen in Brandenburg etwas drauf, so dass auch diejenigen, die Geringverdiener sind, von der Beitragsfreiheit profitieren“, sagte Bischoff. In Brandenburg würden dadurch noch etwa 3.000 Familien zusätzlich von der Beitragsfreiheit profitieren. Zudem sollen künftig auch Betreuungszeiten von mehr als acht Stunden in den Kindertageseinrichtungen gegenfinanziert werden.