Insgesamt seien 77 500 Kubikmeter befallenes Fichtenholz registriert worden, womit 2008 bislang 130 000 Fichten abge storben sind. Im bisherigen Rekordjahr, dem "Borkenkäferjahr 2003", waren in zwölf Monaten insgesamt 125 000 Kubikmeter Schadholz erfasst worden.
Für dieses Jahr sei mit ähnlichen Befallswerten zu rechnen, sagte ein Sachsenforst-Sprecher. Allein im August seien 43 500 Kubikmeter Schadholz gezählt worden und damit so viel wie noch nie zuvor. Im Vergleich zum August 2007 entspreche das einer Vervierfachung. Regionale Schwerpunkte lägen im Vogtland, im Lausitzer Bergland und im Erzgebirge.
Dennoch habe man die Lage im Griff. "Von einer Katastrophe kann derzeit nicht gesprochen werden", erklärte Sachsenforst-Geschäftsführer Hubert Braun. Der rasche Abtransport des befallenen Holzes verhindere eine weitere Ausbreitung. (ddp/dpa/ta)
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