Zu dem Zweck wird spezielle Technik zum Zusammenschalten der beiden unterschiedlichen Funknetze angeschafft. Es sind aber auch Sprachkurse, mehr Einsatzübungen und gemeinsame Ausbildungen geplant.

"Gefahrenlagen kennen keine Grenzen", sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange laut Mitteilung. "Deshalb ist es wichtig, dass polnische und deutsche Einsatzkräfte eng miteinander kooperieren." Die vereinbarte Vertiefung schaffe mehr Sicherheit für die Menschen auf beiden Seiten der Oder, betonte Lange. Damit werde der vor rund zehn Jahren eingeschlagene Weg der Zusammenarbeit fortgesetzt. "Die Hilfe der polnischen Feuerwehr im Hochwassereinsatz 2013 an der Schwarzen Elster und die Unterstützung Brandenburger Einsatzkräfte nach einer Explosion auf dem Markt von Osinów Dolny im Jahr 2012 sind Beispiele dafür, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf dem Papier besteht."