Nichts ging mehr für rund 300 Reisende, die am Freitagnachmittag auf der Bahnstrecke Lübben – Berlin unterwegs waren. Ein umgestürzter Baum lag auf dem Gleis. Zum Glück konnte der Zugführer gegen 14 Uhr noch rechtzeitig bremsen, sodass es zu keiner Katastrophe kam.

Da jedoch die Fahrleitung keinen Strom mehr führte, war auch die Klimaanlage für die Zuginsassen, darunter viele Kinder, ausgefallen. Auch die Türen ließen sich nicht mehr öffnen, um frische Luft hereinzulassen.

Bei den gegenwärtigen Temperaturen war daher Eile geboten, damit sich der Innenraum der Waggons nicht gefährlich aufheizt. Und die Kameraden der Feuerwehr waren auch sehr schnell mit acht Fahrzeugen sowie Notarztwagen vor Ort, hieß es auf Nachfrage aus der Leitstelle Lausitz.

Das Hindernis auf den Schienen konnte zügig beseitigt und die Fahrleitung wieder unter Strom gesetzt werden, sodass der Zug seine Fahrt nach einer guten Viertelstunde in Richtung Halbe fortsetzen konnte.