Beim Mahlen von Getreidefutter fing am Freitag in der Milchviehanlage in Hohendubrau ein Speziallaster Feuer, in der Nacht zu Samstag dann eine Drehmaschine in Königsbrück. Menschen kamen in beiden Fällen nicht zu Schaden.

Der 44 Jahre alte Lkw-Fahrer konnte laut Polizei noch geistesgegenwärtig aus der Scheune fahren und sich dann mit einem Sprung aus dem Führerhaus unverletzt retten. Obwohl die Feuerwehr sofort löschte, wurde das anderthalb Jahre alte Fahrzeug zerstört. Die Polizei geht von einem technischen Defekt des Mahlwerks als Brandursache aus. Der Sachschaden sei noch unbekannt, der Lastwagen habe einen Neuwert von 380 000 Euro gehabt.

In der Königsbrücker Firma zur Herstellung von Fahrzeugteilen ist laut Polizei ein Programmierfehler bei der Fertigung eines Werkstücks für das Überhitzen der selbstlaufenden Maschine verantwortlich, die nach der Nachtschicht noch in Betrieb war. Das Feuer verlosch von selbst, der Rauch löste die Brandmeldeanlage aus. Der Sachschaden wird auf rund 250 000 Euro geschätzt.